Von "Risiken und Nebenwirkungen" der Tierkommunikation

Ich bekam vor kurzem eine wunderbare Rückmeldung zur Verhaltensänderung eines Galgos:

 

"...Dieser Flint, der dank Dir aus der 2. Reihe tritt, Streicheleinheiten einfordert, Essen stibitzt und oft so aussieht, als würde er lächeln. Ja, er ist seit unserem Gespräch aufgebläht und das macht uns unendlich glücklich..."

 

Es ist also möglich, dass dein Tier selbstbewusster wird, sich traut zu stibitzen, Kraulen fordert, den Clown raushängen lässt und fröhlicher wird. 

 

Was dagegen hilft ist auf jeden Fall, Esswaren noch höher aufbewahren, besser einschliessen. 

Viel Freizeit, damit man stundenlang streicheln kann.

Grössere Wohnung/Haus, damit der aufgeblähte Hund noch immer Platz darin findet. 

 

Ich höre oft, dass Ängste weniger werden, das unheimliche Geschirr anziehen leichter fällt. Das macht mich glücklich!  Unbegründete Ängste machen einem das Leben unnötig schwer. Mit unbegründet möchte ich nichts Kleinreden. Es hat ja einen Grund, weshalb die Angst da ist. Der stammt aber zumindest bei den Tierschutzhunden meist aus der Vergangenheit und wäre jetzt nicht mehr wichtig.  

 

Noche, die auf dem Foto zu sehen ist, machte diese Transformation ohne Tierkommunikation. Das geht auch, bei ihr hat es Jahre gedauert, bis vom verängstigten, wenn ich, abgewendet an ihr vorbei ging zusammenbrechenden Hund zum absoluten Clown mutiert ist. Einiges hat sie recht schnell verstanden, aber sie hat nach vielen Jahren immer wieder mal einen weiteren Knoten lösen können. Im Alter traute sie sich sogar als Erste auf fremde Menschen zu zugehen um gestreichelt zu werden. Ich bin sicher, das hätten wir mit bewusster TK viel schneller hinbekommen können. 

 

Mir fiel es während der Ausbildung auf, dass meine eher schüchterne Paca fröhlicher, selbstbewusster und auch viel verspielter wurde. Sie hatte auch viele Gelegenheiten sich mitzuteilen, da wir am Anfang gegenseitig mit unseren eigenen Tieren geübt haben.

Was ihr zusätzlich geholfen hat ist, dass sie jetzt zwei selbstbewusste Hunde an ihre Seite hat. Es ist richtig schön, die Dynamik in der Gruppe zu beobachten. Meine Bedenken, dass es vielleicht anstrengender werden könnte mit wieder einem dritten Hund haben sich nicht bewahrheitet, im Gegenteil. 

 

 

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