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Von Rückzug und Loslassen

In den letzten Wochen ist es stiller geworden um mich.
Nicht, weil nichts da war – sondern weil so viel da war, das gefühlt werden wollte.

Ich habe mich zurückgezogen und mir Raum gegeben. Raum, um wahrzunehmen, was sich in mir zeigt. Raum, um nicht nur zu funktionieren, sondern wirklich hinzuspüren.

Vielleicht kennst du diese Zeiten.
Zeiten, in denen sich das Leben verändert, die sich anfühlen, als würden sie von aussen diktiert.
Zeiten, in denen das Vertrauen leise wird – und die Unsicherheit lauter.

So hat es sich für mich angefühlt.

Da war Unruhe. Druck. Momente, in denen ich merkte, wie sich etwas in mir aufbaut, das ich am liebsten sofort wieder weggeschoben hätte. Und gleichzeitig dieses Gefühl, weiter funktionieren zu müssen.

Bis ich irgendwann nicht mehr konnte.

Und vielleicht war genau das mein Wendepunkt.

Ich habe aufgehört, dagegen anzukämpfen.
Habe aufgehört, es „weg haben zu wollen“.
Und stattdessen begonnen, einfach da zu sein – mit allem, was gerade da ist.

Loslassen.
Nicht als Konzept.
Sondern als Erfahrung.

Und in dem Moment hat sich etwas geöffnet.

Es ist schwer, das in Worte zu fassen – aber plötzlich wurde es weiter. Leichter.
Plötzlich waren Menschen da. Unterstützung war da. Wege haben sich gezeigt, die vorher unsichtbar waren.

Als hätte sich etwas neu sortiert, einfach weil ich aufgehört habe, festzuhalten.

Diese Tiefe begleitet mich auch in meiner Arbeit.

Denn Tierkommunikation ist für mich so viel mehr als nur ein Übersetzen von Worten oder Bildern. Es ist ein stiller Raum, in dem Verbindung entsteht. Ein Raum, in dem sich oft genau das zeigen darf, was gesehen werden möchte – beim Tier und beim Menschen.

Gerade unsere Tiere tragen so viel Weisheit in sich.
Sie spiegeln uns, begleiten uns und öffnen oft Türen, die wir alleine vielleicht nicht sehen würden.

Meine Hunde waren in dieser Zeit eine grosse Unterstützung für mich.
Sie haben mich erinnert – an den Moment, an die Einfachheit, an das Vertrauen.
Und daran, dass nicht alles verstanden werden muss, um richtig zu sein.

Ich spüre, dass ich mich verändere.
Dass sich etwas neu ausrichtet.

Und auch wenn noch nicht alles sichtbar ist, weiss ich:
Ich bin auf meinem Weg.

Und ich freue mich darauf, weiterzugehen – Schritt für Schritt.

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